Funckenhof Subsistenz

Netzwerk Links Impressum

Widder

Hoföffnungszeiten:

Von April bis Oktober freitags und sonnabends von 15.00 bis 18.00 Uhr

Hofladen mit Produkten rund ums Schaf, Pfad der Sinne – der Weg durch einen Tag vor 100 Jahren, bäuerliches Hauswesen

Mehr unter

... alles was ich brauche

Auf dem Funckenhof wird Subsistenzwirtschaft betrieben. Was ist das?
In dieser ursprünglichen Wirtschaftsform versorgen die Menschen sich in erster Linie selbst. Es geht also um die Fragen: Was brauchen wir, wann und wie viel, und wie erreichen wir ein „gutes Leben“ auf direktem Weg mit dem energieeffizientesten Einsatz? Was ist überhaupt ein „gutes Leben“? Welche Vorstellung haben wir davon? Haben wir überhaupt eine?
Es geht also um mehr als die bloße Selbstversorgung aus dem Garten. Es geht um eine andere,eine ganzheitliche, Sichtweise auf unser Leben.

In unserer heutigen Wirtschaftsform werden die Fragen anders gestellt: Was tun wir mit der uns zur Verfügung stehenden Geldmenge? Wie erhöhen wir sie, und was machen wir dann damit?
Dabei spezialisieren wir uns auf eine Art, Geld zu verdienen, mit dem wir alles kaufen, was wir brauchen. Und wir brauchen seltsamerweise immer mehr und mehr und mehr... Ohne unser immer-mehr-brauchen kann unsere Wirtschaft nicht wachsen.
In der Natur gibt es kein ewiges Wachstum. Es gibt nur Kreisläufe aus Werden und Vergehen. Was passiert mit der Wirtschaft, wenn es Winter wird?
Spezialisten sind hilflos, wenn ihre Spezialitäten nicht mehr gefragt sind. Denn wo das Leben so kompliziert geworden ist, dass wir immer andere Spezialisten brauchen, die wir bezahlen müssen, um das Leben zu meistern, können wir nicht einfach leben.
Dabei wäre das so einfach.
Wir könnten alles, was wir zum Leben brauchen, selber machen. Das macht sicher und frei. Wir müssen keine hilflosen Spezialisten sein.

Auf dem Funckenhof wird einerseits gewirtschaftet „wie früher“, andererseits eine ursprüngliche Wirtschaftsform weiterentwickelt. Für Länder der sogenannten "Dritten Welt" wird diese Wirtschaftsform inzwischen wieder propagiert, seit sie vom Weltagrarbericht als die Möglichkeit beschrieben wurde, den Hunger zu bekämpfen. Warum nicht auch hier?